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50 Jahre Licht-Test: Deutsche Verkehrswacht zieht verhalten positive Bilanz

50 Jahre Licht-Test: Deutsche Verkehrswacht zieht verhalten positive Bilanz

Bonn, 23. November 2006.. Die Auswertung des diesjährigen Licht-Tests zeigt eine verhalten positive Tendenz: 62% der geprüften Fahrzeuge wiesen keine Mängel auf. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 0,69 %. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass noch immer 38% der Fahrzeuge Mängel in der Lichtanlage aufweisen. Erfreulicher war das Ergebnis der Kontrolle bei den Bremslichtern: Nur 5,86% der kontrollierten Fahrzeuge hatten einen Defekt am Bremslicht – im Vorjahr waren es noch 6,59% der Fahrzeuge gewesen.

'Der positive Trend des diesjährigen Licht-Tests macht deutlich, dass unsere Aufklärungs- und Informationskampagnen langfristig Erfolge zeitigen', kommentierte Heinz Hardt, Präsident der Deutschen Verkehrswacht, das Ergebnis. 'Die mit 38% große Zahl an Fahrzeugen, die mit defekten Scheinwerfern oder kaputtem Bremslicht unterwegs sind, zeigt allerdings, dass immer noch viele Fahrer zu leichtsinnig sind. Sie unterschätzen die Gefahren, die von einer mangelhaften Lichtanlage ausgehen – für sie selbst und für andere Verkehrsteilnehmer.'

Bei 20,31% der geprüften Fahrzeuge war jeweils nur ein Scheinwerfer defekt, bei 8,24% der Fahrzeuge waren gleich beide Scheinwerfer zu beanstanden. Bei den bemängelten Fahrzeugen waren bei 10,39% die Scheinwerfer zu hoch eingestellten, was zu einer gefährlichen Blendung des entgegenkommenden Verkehrs führen kann. Bei 10,02% der geprüften Fahrzeuge war die rückwärtige Beleuchtung nicht intakt.

Der Licht-Test, dessen 50-jähriges Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wurde, bildet ein Herzstück der Arbeit der Verkehrswacht, da die Bedeutung des guten Sehens und Gesehenwerdens für die Verkehrssicherheit im Zentrum vieler Aktivitäten der Verkehrswacht steht.

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Licht-Tests haben weitere Unternehmen den Licht-Test unterstützt. Neben den Initiatoren dieser Aktion – der Deutschen Verkehrswacht und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe – beteiligten sich diesem Jahr u.a. auch Osram und der Zentralverband der Augenoptiker. Sie alle machten damit deutlich, welche Bedeutung gutes Sehen und Gesehenwerden für die Verkehrssicherheit hat.

Deutsche Verkehrswacht e.V.
Alexanderstraße 10, 53111 Bonn
Telefon: 0228/43380-0,Telefax: 0228/43380-68
Öffentlichkeitsarbeit: 0228/43380-23
Verantwortlich für den Inhalt: Verbandsdirektor Michael Hartje

via: pressrelations

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