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Umfassende Streckenmodernisierung bei der Erzgebirgsbahn im Jahr 2007
Kategorie: Auto & Verkehr | Thema: Deutsche Bahn

Berlin (pressrelations) - Umfassende Streckenmodernisierung bei der Erzgebirgsbahn im Jahr 2007 Bauarbeiten beginnen am 2. April / Streckensperrung und Einrichtung von Schienenersatzverkehr zwischen Annaberg und Erdmannsdorf (Leipzig/Chemnitz, 28. März 2007) Die Erzgebirgsbahn (EGB) wird auch 2007 die umfassende Modernisierung ihres Streckennetzes fortsetzen und dabei gemeinsam mit dem Bund und dem Freistaat Sachsen rund 24 Millionen Euro investieren. Erneuert und umgebaut werden dabei knapp neun Kilometer Gleisanlagen, neun Brücken und 13 Durchlässe, 16 Bahnübergänge und zehn Bahnhöfe bzw. Haltepunkte auf der Strecke Annaberg-Buchholz–Flöha. Diese umfassenden Investitionen bilden den Abschluss der Sanierung der vier Erzgebirgsstrecken Chemnitz–Aue, Zwickau–Johanngeorgenstadt, Flöha–Olbernhau-Grüntal und Flöha–Annaberg–Bärenstein. Inhaltlicher Schwerpunkt dabei: Der 2. Bauabschnitt zur Installation einer modernen Signal- und Sicherungstechnik für diese Strecke. Das bereits Ende 2005 in Betrieb genommene Elektronische Stellwerk (ESTW) in Annaberg wird nunmehr durch technische Unterzentralen – sogenannte Stellrechner – in Wolkenstein, Zschopau und Hennersdorf ergänzt. Damit kann der gesamte Zugverkehr im Zschopautal künftig direkt aus Annaberg überwacht und gesteuert werden. Lutz Mehlhorn, Sprecher der mittelständischen Bahntochter EGB, erläuterte heute vor Journalisten in Chemnitz Einzelheiten zu den Bauarbeiten und der sich daraus ergebenen notwendigen Einschränkungen im Zugverkehr: „Vom 2. April bis zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres müssen wir auf Grund der Komplexität der Baumaßnahmen auf der Strecke im Zschopautal den Streckenabschnitt Annaberg-Buchholz–Erdmannsdorf-Augustusburg für den Zugverkehr komplett sperren und Schienenersatzverkehr einrichten. Dadurch sind Fahrzeitverlängerungen zwischen Chemnitz und Zschopau vorübergehend leider unvermeidlich. Wir möchten uns deshalb schon heute bei unseren Fahrgästen für die während der mehrmonatigen Bauarbeiten auftretenden Unannehmlichkeiten entschuldigen.“ Zugleich verwies Mehlhorn auf die positiven Effekte für die Fahrgäste nach Abschluss der Streckenmodernisierung. Mit dem durchgängigen Ausbau der Strecke auf eine die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wird die Leistungsfähigkeit der Strecke erhöht, so dass die Streckenkapazität künftig einen Stundentakt zwischen dem Oberzentrum Chemnitz und Annaberg-Buchholz ermöglicht. Damit kann das Zugangebot deutlich erhöht werden. Im Verlauf der Bauarbeiten werden die Bahnsteiganlagen der Bahnhöfe und Haltepunkte barrierefrei gestaltet und zudem jeweils mit einem Wetterschutzhäuschen, Sitzmöglichkeiten und neuer Beleuchtung ausgestattet. Der bisherige Bahnhof Schönfeld-Wiesa wird verlegt und als Haltepunkt Wiesa in Ortsnähe neu errichtet. Durch den Bau neuer Haltepunkte in Zschopau Ost und Flöha-Plaue will die Erzgebirgsbahn durch die bessere Anbindung der dortigen Wohn- und Gewerbegebiete neue Kundenpotenziale erschließen. Die Erzgebirgsbahn beschäftigt als mittelständische Bahntochter derzeit knapp 260 Mitarbeiter und ist damit ein wichtiger Arbeitgeber im westsächsischen Raum. Die Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Betrieb der täglich gut 150 Züge auf dem 217 Kilometer langen Streckennetz. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung der Gleisanlagen, der rund 220 Bahnübergänge, 282 Brücken, 608 Durchlässe und vier Tunnel. Mehr als 1,5 Millionen Fahrgäste sind jährlich mit der Erzgebirgsbahn unterwegs. Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher via: pressrelations

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